Auslaufen Gefahrgut


Gefahrguteinsatz groß (GEF2)
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Einsatzort Details

BAB 1 Hamburg Richtung Bremen, AS Elsdorf > AS Bockel, Parkplatz Glindbusch
Datum 13.09.2022
Alarmierungszeit 21:32 Uhr
Einsatzende 03:05 Uhr
Einsatzdauer 5 Std. 33 Min.
Alarmierungsart DME Rüstwagen
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Sittensen
Feuerwehr Zeven
  • DLK 23/12 (21-30-11)
  • LF 20/16 (21-47-11)
  • ELW 1 (21-11-11)
  • RW 2 (21-52-11)
Rettungsdienst
Feuerwehr Elsdorf
  • LF 8 (21-43-21)
  • TLF 3000 (21-21-21)
  • MTW (21-19-21)
Feuerwehr Gyhum
  • LF 8/6 (21-45-31)
  • MTW (21-19-31)
Feuerwehr Scheeßel
    Feuerwehr Weertzen
    • TSF (21-40-47)
    Feuerwehr Vierden
    • TSF (22-40-44)
    Orgl. Mitte
      Feuerwehr Tarmstedt
        SEG Rettung Mitte
          Kreisfeuerwehr
          • Kreisbrandmeister (99-01-01)
          • ELW 3 (85-13-11)
          Gefahrgutzug Landkreis Rotenburg (Wümme)
          Werkfeuerwehr Dow Chemical Stade
            Feuerwehr Sottrum
              Feuerwehr Rotenburg
              • DLK 23/12 (31-30-11)
              • LF 16/12 (31-47-11)
              Feuerwehr Hassendorf
                Feuerwehr Maschen (Lk Harburg)
                  SEG Rettung Süd
                    Feuerwehr Hetzwege
                      DRK Einsatzzug
                        Feuerwehr Rüspel - Volkensen - Nindorf
                          Samtgemeinde Zeven
                          • GemBM Zeven (21-01-01)
                          • Stellv. GemBm Zeven (21-02-03)
                          Analytische Task Force Hamburg
                            Feuerwehr Ostervesede
                              Behrens & Behrens
                                Gefahrguteinsatz groß (GEF2)

                                Einsatzbericht

                                Wir waren mit dem Rüstwagen und dem ELW vor Ort. Gegen 3 Uhr war für uns der Einsatz beendet.

                                 

                                Gefahrguteinsatz fordert Feuerwehren über 24 Stunden

                                13.09.2022 Elsdorf/A1 (as).  Auf der Autobahn 1 Hamburg Richtung Bremen, auf dem Parkplatz Glindbusch zwischen den Anschlussstellen Elsdorf und Bockel kam es am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz. Aus ungeklärter Ursache lief aus einem Tanksattelzug Salzsäure aus.

                                Nachdem die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, trat auch Dampf aus dem Auflieger aus. Umgehend wurden alle umliegend parkende Fahrzeuge evakuiert und der Bereich weiträumig abgesperrt. Mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen gingen zur Erkundung an den Lkw. Mit Chemikalien Bindemittel musste die ausgetretene Flüssigkeit abgebunden werden. Nachdem Fachberater der Werkfeuerwehr von Dow Chemical eingetroffen waren, wurde entscheiden, dass die rund 17.000 Liter Flüssigkeit in einen Ersatz-Lkw abgepumpt werden müssen. Dies wurde im späteren Verlauf vorbereitet. Durch die Einsatzkräfte konnte auch Druck, der sich in dem Fahrzeugtank gebildet hatte, gesenkt werden.

                                Aufgrund der Gefährlichkeit des Stoffes konnten die Feuerwehren nur in Schutzkleidung an das Fahrzeug herantreten, die anschließend aufwendig dekontaminiert werden muss. Am Mittwochnachmittag konnte dann nach langer Vorbereitung damit begonnen werden, die Flüssigkeit in einen Ersatz-Lkw abzupumpen. Einige Stunden später starte das Fahrzeug mit Polizei und Feuerwehr Begleitung in Richtung Bremen zur fachgerechten Entsorgung. Anschließend musste der defekte Tankwagen mit Hilfe zweier Autokräne auf einen Tieflader geladen werden.

                                Für die Feuerwehren war der Einsatz nach über 24 Stunden am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr beendet. Die Einsatzkräfte mussten über die gesamte Zeit immer wieder durch getauscht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Im Einsatz waren zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme), der Gefahr- und Umweltschutzzug des Landkreises, Kräfte der Feuerwehr Maschen (LK Harburg), Spezialkräfte der Analytischen Task Force der Feuerwehr Hamburg und die Werkfeuerwehr von Dow Chemical aus Stade. Für die Verpflegung sorgte über den gesamten Einsatz der DRK-Einsatzzug Rotenburg. Die SEG-Rettung war mit mehreren Rettungswagen vor Ort zur Absicherung der Feuerwehrleute.

                                Der Parkplatz war wegen Aufräum- und Reinigungsarbeiten noch bis Donnerstag für den Verkehr gesperrt. Solch ein langer Einsatz ist für die Feuerwehr auch nicht alltäglich, wurde aber insgesamt durch die Kräfte sehr gut abgearbeitet.

                                 Text und Bilder: A. Schröder, Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

                                 

                                sonstige Informationen

                                Einsatzbilder

                                 

                                Sponsoren Wärmebildkamera

                                 

                                  

                                Notruf 112

                                Florian Rotenburg