Brennt Moor


Feuer Wald klein (FW1)
Zugriffe 1397
Einsatzort Details

Tiste
Datum 01.08.2019
Alarmierungszeit 21:20 Uhr
Alarmierungsart DME Vollalarm
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Klein Meckelsen
  • TLF 16/24 (22-21-31)
  • Kdow (22-17-31)
Feuerwehr Sittensen
Feuerwehr Tiste
  • TSF (22-40-26)
Feuerwehr Wohnste
  • TLF 3000 (22-23-41)
Samtgemeinde-Feuerwehr
  • Stellv. GemBM Sittensen (22-02-02)
Kreisfeuerwehr
  • Abschnittsleiter Zeven (99-03-21)
Feuer Wald klein (FW1)

Einsatzbericht

Wald- und Moorfläche brennt in Tiste

01.08.2019 Tiste (as). Ein illegales Feuer sorgte am Donnerstagabend gegen 21.20 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehren Tiste, Sittensen, Klein Meckelsen und Wohnste. Im Tister Waldgebiet, von der Dorfbevölkerung auch schwarzes Moor genannt, brannten rund 50 Quadratmeter Wald- und Moorfläche.

Eine starke Rauchentwicklung war bei Eintreffen durch die Feuerwehren erkennbar. Umgehend legten die Einsatzkräfte eine rund 500 Meter lange Wasserleitung bis zur Brandstelle. Schnell war klar es mussten weitere wasserführende Fahrzeuge zur Einsatzstelle. Somit alarmierte Einsatzleiter Matthias Reith die Tanklöschfahrzeuge aus Wohnste und Klein Meckelsen nach. Der nächste Hydrant befand sich in rund einem Kilometer Entfernung beim Tister Feuerwehrhaus. Die Fahrzeuge brachten im Pendelverkehr das Löschwasser zur Einsatzstelle. Später unterstützen auch Landwirte mit Ihren Güllefässern. Mit mehreren C-Rohren mussten die Glutnester im Moorboden bekämpft werden. Hierbei wurde auch Löschschaum eingesetzt, damit das Löschwasser besser in den Waldboden vordringen kann. Mit Schaufeln und Spaten musste der Boden umgegraben werden.

Offensichtlich für die Feuerwehrleute war, dass dort unbekannte ein illegales Lagerfeuer entfacht haben. Bei dieser Trockenheit, die zurzeit herrscht, ist dieses unverständlich. Besonders Moorbrände sind sehr schwierig, zu löschen da sich die Glutnester sehr tief in der Erde befinden.

Für die Feuerwehren war dieser kräftezehrende Einsatz nach über drei Stunden beendet. Wer nun für den Brand verantwortlich bleibt Aufgabe der Polizei zu ermitteln. Die vier Feuerwehren waren mit neun Fahrzeugen rund 70 Feuerwehrleuten vor Ort.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder