Beliebte Wasserspiele durften nicht fehlen

06.07.2019 Kalbe (as). Der weit über die Kreisgrenze hinaus bekannte Kalber Nachtmarsch fand am Samstag statt. Zum 15. Mal begann der Marsch gegen 15 Uhr und endete am frühen Sonntagmorgen. 54 Gruppen, davon neun Ortsgruppen gingen an den Start. Die Strecke führte rund acht Kilometer durch die Kalber Feldmark, wo die Teilnehmer an verschiedenen Stationen Aufgaben zu lösen hatten. Natürlich kamen die beliebten Wasserspiele auch nicht zu kurz. Pünktlich kurz nach dem Start hörte es auch auf zu regnen.

An vielen Stationen musste unter anderem Geschicklichkeit, Allgemeinwissen und Schnelligkeit und Beweis gestellt werden. Bei einer Station mussten die Teilnehmer per Eimerkette Wasser aus einem Graben befördern, zwei weitere Feuerwehrleute mussten das Wasser in einem Rohr auf dem Rücken geschnallt über eine längere Strecke transportieren. Die letzte Station war wie jedes Mal feucht fröhlich. Hier mussten die Brandschützer über ein Wasserbecken auf Spanngurten balancieren, auf der hälfte eine Kanne mit Wasser befüllen und trockenen Fußes an einen Kameraden übergeben. Diese gelang nicht immer, denn die meisten gingen dort Baden. Die Kalber Feuerwehrleute hatten wieder vielfältige Stationen ausgearbeitet. Bei einem Schätzspiel musste geschätzt werden, wie viel Gummibänder in einem Glas sind.

Im Morgengrauen gegen 3.30 Uhr kam es zur Siegerehrung. Ortsbrandmeister Jan Ehlen konnte die Feuerwehr Groß Meckelsen zum Sieger küren. Platz zwei und drei gingen an die Gruppen Estereich Nord 1 und Mittelnkirchen. Die ersten 15 Gruppen erhielten einen Pokal. Es waren nicht nur Wehren aus dem Landkreis Rotenburg vertreten, sondern auch aus den Nachbarlandkreisen Stade und Harburg sowie aus angrenzenden Bundesländern.

Bei den Ortsgruppen machte die Gruppe „Titelverteidiger“ das Rennen und durften einen Pokal mit nach Hause nehmen. Platz zwei und drei gingen an „Peter 17“ und „Heavy Hippos“. Für alle Gruppen war es wieder ein rundum gelungener Marsch. In zwei Jahren findet der nächste Nachtmarsch statt.

Jan Ehlen bedankte sich bei seinen Kameraden für die wie immer sehr gute Ausarbeitung. Ein weiterer Dank ging an die Sponsoren für diese Veranstaltung. Bis in den frühen Morgen wurde beim Dorfgemeinschaftshaus gefeiert.

Die Feuerwehr Sittensen belegte den 46. Platz.

Bild1: Hier musste Wasser per Eimer aus dem Graben befördert werden. 
Bild2: Hier galt es die Klappe immer in der Waage zu halten, damit die Gegenstände nicht herunterfallen. Hierbei musste sich immer abgewechselt werden und jeder musste einen Gegenstand auf die Klappe legen. 
Bild3: Ortsbrandmeister Jan Ehlen (Auf der Bühne) und Stellvertreter Kai Schnackenberg (rechts) bei der Siegerehrung. 
Bild4: Ein Feuerwehrmann beim Balancieren auf den Spanngurten. 

  • 2019-07-06 Kalber Nachtmarsch (1)
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