Rettungsgassen retten Leben

Bei einem Unfall zählt für Rettungskräfte jede Sekunde wenn es darum geht, Leben zu retten. Dafür müssen diese vor allem freie Fahrt haben, um schnell zum Unfallort zu gelangen.

„Viel zu oft verhalten sich Verkehrsteilnehmer chaotisch und unsicher, wenn sie eine Rettungsgasse bilden sollen. Weil sich kaum jemand in Ruhe damit auseinandersetzt, was zu tun ist, wenn ein Rettungsfahrzeug naht. Im Ernstfall sind dann viele überfordert - obwohl es ja nicht kompliziert ist, sich richtig zu verhalten.

Es gilt, sich eine Faustregel zu merken: Die Rettungsgasse wird immer zwischen der Spur ganz links und der rechten Spur daneben gebildet. Wichtig ist: Vorausschauend fahren, genug Platz zum Vordermann lassen und das Auto parallel zum Verkehr ausrichten.

So bilden Sie die Gasse richtig:

Fahrzeuge, die auf dem  linken Fahrstreifen fahren,  weichen nach links aus.
Fahrzeuge auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen, fahren nach rechts.
Solange der Verkehr nicht eindeutig wieder fließt, muss die Rettungsgasse offengehalten werden. Nicht alle Hilfskräfte kommen gleichzeitig am Unfallort an oder der Unfall war schwerer als zunächst gedacht und es werden mehr Rettungskräfte oder spezielle Räumfahrzeuge benötigt.
Eine Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet und offen gehalten werden, bevor die Fahrzeuge dicht hintereinander stehen. Wenn die Fahrzeuge bereits dicht auf dicht stehen, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzfahrzeugen rechtzeitig Platz zu schaffen.

Bei Stau: Rettungsgasse! 
Mit dem Aufkleber der aktuellen Kampagne auf dem Fahrzeug können andere Verkehrsteilnehmer darüber informiert werden, wie die Rettungsgasse zu bilden ist. Helfen Sie mit,  eine Rettungsgasse kann wertvolle Minuten sparen - denn jede Minute zählt!

 

 

 

 

Text: Landesverkehrswacht Niedersachsen und Polizei Niedersachsen

Aktion des Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport